Die Villa Noailles

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Ein modernes Kunstwerk

Der Auftrag lautete: Entwurf eines "interessanten kleinen Wohnhauses“ in Hyères, im Süden Frankreichs. Eine Herausforderung für den jungen Architekten Robert Mallet-Stevens, der damit die Wünsche des reichen avantgardistischen Mäzenenpaars aus Paris, Charles und Marie-Laure de Noailles, erfüllte.

 

Jeden Freitag haben Sie die Gelegenheit, die Villa abends zu besichtigen (sie ist von 16 bis 20 Uhr geöffnet).

Weitere praktische Informationen.

Aussichten und Perspektiven

Die Arbeiten begannen 1923 in der kleinen Stadt Hyères. Schon die Baustelle überraschte in ihrer Ungewöhnlichkeit und auch heute noch zeichnet sich die Villa durch die Modernität ihrer Architektur aus, ein Spiel aus Quadern und Licht.

Aufeinander folgende Erweiterungen ergänzten die Villa mit vielen Gästezimmern, einem überdachten Swimming-Pool, einem Fitness-Raum und einem, von Gabriel Guévrékian angelegtem, "kubistischen Garten". Das Paar erwählte und beauftragte in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen kreative Fachleute wie: Glaser, Künstler, Gärtner und Designer zur Gestaltung der Räume,  in denen sie zahlreiche Künstler empfingen: Buñuel, Man Ray, Cocteau, Giacometti und Picasso, um nur einige zu zitieren.

 

Treffpunkt der Künstler

Laden auch Sie sich in die Villa ein, spazieren Sie durch die Räume und Gärten.

Heute noch kann man in der Villa Noailles Kreativitätsgeist und Innovation spüren: während des internationalen Festivals der Mode und Fotografie im April, der „Design Parade" (Design-Festival im Juli), und der zahlreichen, das ganze  Jahr über stattfindenden Architektur- und Fotoausstellungen.

 

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