Fauna und Flora

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Es gibt mehr als 2000 Arten zu entdecken

Mit seiner Lage am südlichsten Zipfel der Provence erstreckt sich Hyères zwischen Himmel und Meer, ein riesengroßes Gebiet, das für die Vielfalt seiner Landschaften über und unter Wasser bekannt ist. Auf Ihren Spaziergängen entlang der Küste oder im Hinterland entdecken Sie bemerkenswerte, unter Naturschutz stehende, vielfältige Landschaften, in denen Sie zahlreiche Tier- und Pflanzenarten beobachten können. Der Reichtum der Fauna und Flora von Hyères zieht seit dem 19. Jahrhundert Botaniker und Ornithologen aus der ganzen Welt an.

 

In  Nachschlagewerken (Touristeninformation), kann  man sich über die beobachteten Arten informieren. Es werden auch  Wanderführungen angeboten.

Informationen und Reservierung:

☎ +33 (0) 4 94 01 84 50

 

Von der Aleppo-Kiefer bis zum Queller

Seit Jahrhunderten bestimmen menschliche Aktivitäten und Naturelemente die Vegetation in Hyères. Sie ist abhängig von der Bodenbeschaffenheit, der Windrichtung aber auch vom Salz, das in verschiedenen Umgebungen vorkommt.

Abgesehen von  Palmen, Orangenbäumen und dem legendären Eukalyptus, ist der absolute Star unserer Gegend das provenzalische Schilfrohr (Anches), aus dem Musikinstrumente, aber auch Sichtschutzstäbe und Stützen hergestellt werden. Es liebt Feuchtigkeit, genauso wie das elegante Maiglöckchen, Akantus, Bambus und Oleander.

 

Tamarisken und Salicornia (Queller),  die Salz mögen, wachsen  im Küstenbereich, die Strandlilie, die Strandwinde (seltene und geschützte Arten) und der Wegerich gedeihen ebenfalls auf dem sandigen Boden an der Küste. Die Erdbeerbäume, die Lavatere von Hyères und der Jupiterbart (Wundklee) wiederum passen sich den Höhen der felsigen Küste an.

 

Kieferwälder mit Schirmpinien und Aleppo-Kiefern säumen die Küste, besonders an den Stränden Pesquiers, La Capte und La Bergerie. An idyllischen Stellen rund um die Stadt, wie im Vallée des Borrels, auf dem Fenouillet, dem Mont des Oiseaux und auf den Hügeln von Costebelle findet man "Yeuseraies" - Wälder mit Steineichen, Korkeichen, Kiefern (Aleppo-Kiefern und weitere Arten, die es nur im  Maquis am Mittelmeer gibt), sowie Rosmarin, Myrte, Matixsträucher und wildwachsende Olivenbäume.

 

Von der Zikade bis zum Wal

Es versteht sich von selbst, dass diese unglaublich vielfältige Flora unterschiedlichsten Bewohnern ein Heim bietet. Zikaden, Wildschweine, Hermann-Schildkröten und Mittelmeerlaubfrösche bevölkern die bewaldeten Massive, wie auch zahlreiche Nistvögel: die Grasmücke, der Ziegenmelker, der Sperber oder auch... die Zwergohreule.

 

Die Felsen am Meer wiederum dienen dem Turmfalken, dem Wanderfalken und der Mittelmeermöwe als Zuflucht. In den Salinen trifft man über 260 Vogelarten an, Wintergäste wie der Flamingo, sowie Wandervögel. Die "Ile de Bagaud", die zum Nationalpark Port-Cros gehört, beherbergt den Mittelmeer-Sturmtaucher, eine sagenumwobene Art. Letzterer kann bis zu 40 Meter tief tauchen.

 

Diesen Artenreichtum findet man natürlich auch im Meer, wo der Zackenbarsch von Port-Cros lebt, den man von Zeit zu Zeit aus der Ferne beobachten kann und dem manchmal eine Schar Delphine die Schau stiehlt.

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